Kategorie-Archiv: Was wir so erleben

Kuhstory

Heute morgen nach dem Melken hat Duna angekündigt dass sie nun gebären will. Also Abkalbebox einrichten, Kuh einquartieren und mal abwarten. Nach längerem warten hat sich nicht viel getan, so habe ich sie auf die Weide getrieben und gehofft es gefalle Ihr dort besser.

Aber auch dort hat sie sich mehrmals neu hingelegt, aber eine Geburt kam nicht in Gang. Da stimmt etwas nicht, also muss der Tierarzt her.

Nach kurzer Untersuchung hat er festgestellt dass eine Torsion mit Hinterendlage besteht. Gebärmutter ist verdreht und Kalb verkehrt herum im Bauch.  Gebärmutter muss gedreht werden, Hinterendlage sollte keine Probleme machen. Tönt einfach, ist es aber überhaupt nicht. Es musste ein zweiter Tierarzt her, weil das ganze sehr streng ist. Kuh ist unterdessen wieder im Stall und dort stehend fixiert. Nach ca. 1h, Übung abbrechen, neue Taktik.

Kuh aus dem Stall nehmen und mit Hilfe von einem langen Seil Kuh ablegen und über den Rücken drehen und dabei ein Brett auf den Bauch pressen und so versuchen die Gebärmutter zu drehen. Danach Kuh wieder aufjagen und kontrollieren ob  sich etwas getan hat.

Nach dem ersten Versuch ist dann noch ein dritter Arzt dazugekommen und wir haben noch zwei weitere Versuche gemacht, und siehe da, nach dem 3. Mal hat sich die Gebärmutter soweit gedreht, dass das Kalb herausgezogen werden konnte. Nicht ganz überraschend war natürlich nach dieser Prozedur das Kalb leider tot.

Wir sind kaputt, aber froh dass wir einen Kaiserschnitt umgehen konnten, und Duna stand nach kurzer Zeit schon wieder auf der Weide und genoss das frische Gras. Wir hoffen sie erholt sich gut von diesen Strapazen!

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Neue Kartoffeln

Nein, neue Kartoffeln haben wir noch keine, aber am 13. März haben wir die ersten gesetzt. Das heisst, wenn das Wetter mitspielt gibts ab dem 20. Mai dann wirklich neue Kartoffeln. Bis dann essen und verkaufen wir noch Kartoffeln aus dem eigenen Kühllager, die alle auch noch sehr gut schmecken.IMG_2630

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Nachwuchs im Ziegenstall

In der vergangenen Woche haben bereits 6 Ziegen geboren, total 10 Zicklein.

Alle Ziegen und Gitzi sind munter und wohlauf. Nachdem einige Geburten ziemlich schwer waren ist das nicht ganz selbstverständlich. In den nächsten 2-3 Wochen werden auch noch die restlichen 6 Ziegen ihre Jungen zur Welt bringen. Im Moment dürfen die kleinen noch bei Ihren Müttern trinken und wir nehmen nur die übrgigebliebene Milch weg.

Wenn die kleinen dann etwa 10 – 14 Tage alt sind werden diese von den Müttern getrennt und von da an werden diese mit Kuhmilch gefüttert und wir melken die Ziegen und starten wieder mit der Käseproduktion.

 

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Der letzte Weg

Wir haben heute eine Muneli schlachten lassen.

Diese Tier hat nun 10 Monate auf unserem Hof verbracht und durfte während dieser Zeit ständig Milch bei Kuh Cuba trinken.

Cuba ist mit 11 Jahren unsere älteste Kuh auf dem Hof. Sie hat im Letzen Februar ein totes Kalb geboren und sie durfte dann das Muneli von einer Kuh übernehmen die wir melken wollen.

Wir haben das Muneli bei uns in den Wagen getrieben, wenn dieser schön eingestreut ist, geht das problemlos.

Ich fahre dann mit Traktor und Wagen nach Rain zur Metzgerei Kümin, das dauert nur ca. 15 minuten.

Beim Metzger im Rain angekommen wird das Tier noch im Wagen geschossen und dann von starken Männern in den Schlachtraum gezogen.

So kann man dem Tier viel Stress ersparen und das ganze ist auch viel weniger gefährlich.

Um Fleisch essen zu können muss immer eine Tier sterben, wir aber versuchen das immer möglichst angenehm für alle zu organisieren.

Hier der Bestellschein für Fleisch von diesem Muneli.

 

BestellungJungRindlf. Jan. 2014

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Metzgete auf dem Sonnenhof

Liebe Kundschaft

Letzte Woche haben wir Euch mitgeteilt, dass es diese Woche frisches Schweinefleisch gibt.

Daraus ist leider nichts geworden.

Das geschlachtete Tier war ein Eberli das bei uns geboren wurde und wir kastrieren diese jeweils nicht.

Darum besteht dann ein gewisses Restrisiko, dass das Fleisch nur getrocknet werden kann und nicht für die Pfanne taugt.

Bei sogenannten Stinkern tritt beim Kochen ein extrem penetranter Geschmack auf und das Fleisch ist nicht geniessbar.

Freuen wir uns auf feinstes Trockenfleisch vom Eber!

Wir werden diese Woche nocheinmal ein Eberli schlachten, hoffentlich klappts dieses mal.

 

Weitere Infos zur Ebermast:

http://www.kagfreiland.ch/kampagnen/eber-statt-kastraten

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